Wie gestaltet man eine unvergessliche Schottland Reise mit Kindern?

Schottland befindet sich im Norden der britischen Insel. Mehrere kleinere Inselgruppen vor der Küste liegen ebenfalls auf dem schottischen Staatsgebiet. Die Geschichte des Landes ist so abwechslungsreich und spannend, dass sich Schottland bestens für eine …

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Highland Kilt hier oder in Schottland haben die Männer die Röcke an

Kilt and Sporran worn as formal evening wear
Image via Wikipedia

Neben Whisky und dem sprichwörtlichen Geiz, sind die Schottenröcke ein weiteres Synonym für Schottland. Und wie die Sparsamkeit und der Whisky, so haben auch die Röcke der schottischen Männer eine Geschichte.

Für die Engländer waren die Schotten lange Zeit so etwas wie Hinterwäldler, die in Decken gehüllt auf dem Schlachtfeld erschienen. Diese Decken oder Plaids, die die Schotten im 15. Jahrhundert trugen, waren praktisch und ließen eine gewisse Beinfreiheit zu. Sie wurden wie eine römische Tunika um den Körper gewickelt und um die Taille mit einer Art Gürtel gehalten. Abseits des Schlachtfelds, wurde die Decke um die Hüfte gebunden und zum Leinenhemd getragen. Diese Plaids waren die Vorläufer des heute bekannten Kilts. Der knielange Kilt, der knapp oberhalb des Knies endet und der beim knien nicht den Boden berühren darf, wurde erst im 18. Jahrhundert modern. Genauer gesagt nach der Schlacht von Culloden. Diese Schlacht im Jahre 1746, verloren die Schotten und das Tragen der Plaids wurde daraufhin von den Engländern verboten. Die Schotten stiegen auf die Kurzvariante um und seit 1782 ist das Tragen des Kilts offiziell wieder erlaubt.

Schon immer hatte der Kilt eine besonders Bedeutung, oder vielmehr der Tartan, also das Karomuster. Zunächst konnte man anhand des Tartans erkennen, wer Geld hatte und wer nicht. Arme Leute trugen einfarbige Kilts und Reiche hatten aufwändige Muster. Nach und nach wurden die Muster zu einer Art Erkennungszeichen, denn jede Region, jeder Berufsstand, jedes Regiment und jeder Clan hatte ein eigenes Muster. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Der bekannteste Tartan ist der Steward-Tartan oder der Royal Tartan, der auf rotem Grund ein weißgelbes Karomuster zeigt.

Ein echter Kilt ist aus teurem Wollstoff, der günstige aus Baumwolle oder sogar aus Kunstfasern und für einen Rock werden ca. sieben bis acht Meter Stoff gebraucht. Einen wirklich teuren Kilt kann man leicht erkennen, denn er hat keinen Saum. Für den Alltag trägt der traditionsbewusste schottische Mann einen so genannten „Casul“ aus leichter Wolle, bei besonderen Anlässen den „Full weight worsted“, der aus dicker Wolle besteht.

Zum Kilt werden der Sporran, eine Gürteltasche aus Leder oder Fell und ein Kiltpin getragen. Der Kiltpin, eine Art Brosche, hält nur die oberen Stoffschichten zusammen, damit beim Tanzen und Marschieren der Kilt nicht ins Rutschen kommt. In die Wollstrümpfe wird zu dem bis heute das „Sgian dubh“ geschoben, das kleine Kiltmesser. Übrigens, zum Kilt wird nie eine Krawatte, sondern immer ein Spitzenjarbot oder eine Fliege getragen.

Hier bei Ebay günstige schottische Kilts abstauben:

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Ein Kommentar »

  • Chris sagt:

    Dachten oder glauben Sie, nur Schotten tragen einen Kilt? 100% Falsch!
    Immer häufiger greifen Männer zum Kilt und nicht nur als Tracht, sondern als bequeme Alternative zur Hose, dies

    geschieht meistens in der Freizeit.
    So wird aus dem Kilt „Casual Wear“. Dies gilt für Schotten, Männer die ihre Wurzeln in Schottland haben aber auch Männer, die mit der grünen Insel Überhaupt nichts zu tun haben.
    Der Kilt ist nicht nur extrem Bequem, sondern eben auch anders. Wer will schon immer nur die Hose tragen und sich in die Gesellschaft einfügen? Hier bietet der Kilt eine willkommene Gelegenheit einmal etwas anders zu sein, eben nicht mit der großen Welle zu schwimmen.
    Denken Sie doch einfach mal an Ihre Frau, sie hat eine wesentlich größere Auswahl an Mode. Dem Man bleibt doch nur die Frage,

    welche auch noch vom Wetter abhängt „ heute Shorts oder doch wieder die Lange Hose. Mit einem Kilt erweitern Sie ihre Mode um ein wirklich sehr schönes Utensil.
    Es gibt Anlässe zu denen Sie sich in kurzen Hosen nicht trauen würden, im Kilt sieht das gleich ganz anders aus, Sie haben hier die Möglichkeit ganz salopp zu gehen oder Sie kleiden sich ganz offiziell im Kompletten Kilt mit allem was dazu gehört und schon sind Sie wieder Salonfähig.
    Der Kilt ist vielseitig. Sie können den gleichen Kilt in verschiedenen Versionen tragen casual und dabei bequemer als Shorts oder mit dem richtigen Zubehör ganz traditionell. Der Kilt ist in über 2000 Tartans (Karomuster) zu bekommen, oder auch einfarbig. Es gibt Ihn traditionell

    oder auch mit Modern(siehe Bild oben) z.B. mit Taschen etc.
    Der Kilt sieht toll, was natürlich im Auge des Betrachters liegt, über Geschmack lässt sich ja bekanntlich „streiten“. Wen es nicht stört in Auge zu fallen, für den ist ein Kilt das richtige.
    Sie erregen zwar Aufsehen im Kilt, aber lange nicht so sehr wie Sie eventuell denken dass Sie es tun.
    Und der Kilt ist „männlich“ wird von der EU sogar als Männerkleidung deklariert, mit Homo oder Trans Sexualität hat der Kilt absolut nichts zu tun.

    Wenn dieser Artikel dazu beiträgt das meher Männer einen Tragen, wäre das Super.

    http://www.schottenblog.de