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Schottland befindet sich im Norden der britischen Insel. Mehrere kleinere Inselgruppen vor der Küste liegen ebenfalls auf dem schottischen Staatsgebiet. Die Geschichte des Landes ist so abwechslungsreich und spannend, dass sich Schottland bestens für eine …

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Mein Schottland, mein Leben

Aus der Amazon.de-Redaktion
Bei der Ankündigung des Buches mit dem Originaltitel Being a Scot aus der Feder von Sean Connery dürften sich Millionen von Fans bereits auf das lange ersehnte Erscheinen einer mehrfach angekündigten aber immer wieder verschobenen Autobiographie des berühmtesten Schotten der Welt gefreut haben. Denn in der Tat wären Memoiren, die diesen Namen verdienten, nach einem halben Dutzend nichtssagender Porträts mehr als überfällig gewesen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil der Hollywood-Star a. D. stracks auf die 80 zumarschiert.

Doch wer mit diesen Erwartungen an das Buch heranging, wurde bitter enttäuscht. Denn es enthält deutlich mehr „Mein Schottland“ als „Mein Leben“. Intime Anekdoten aus dem glamourösen Leben eines Womanizers sucht man vergeblich. Und dort, wo Connery in den ersten paar Kapiteln Persönliches preisgibt, schwelgt er auch nicht gerade in Erinnerungen. Immerhin erfahren wir, wie er im Alter von neun Jahren um sechs Uhr früh aufgestanden ist, um vor der Schule Milch auszufahren, warum er mit 13 die Schule geschmissen hat, um eigenes Geld zu verdienen und wie er auf dem Umweg vom Sarg-Polierer, Bademeister, Aktmodell oder Türsteher schlussendlich bei der Schauspielerei gelandet ist. Garniert ist das Ganze mit weit über 300 Seiten langen Exkursen über die Schönheit Schottlands, über seine Geschichte, Berühmtheiten, keltische Mythen, Literatur, Architektur und Sport. Das Buch verfolgt damit einen ähnlichen Ansatz wie seinerzeit der Dokumentarfilm Sean Connery’s Edinburg von Murray Grigor, der diesmal als Co-Autor firmiert.

Eine Lektüre ist Mein Schottland, mein Leben dennoch wert. Zumal man wahrscheinlich auch in Zukunft vergeblich auf mehr Details aus dem Intimleben Sean Connerys warten dürfte. Denn wie sagte er so schön bei einem Interview zur Buchpräsentation?: „Ein wenig habe ich ja erzählt. Aber ich hatte nie besonderes Interesse, Privates in der Öffentlichkeit auszuplaudern. Es gibt interessantere Dinge in der Welt, als wer vor vielen Jahren wem was an welchem Drehort gesagt hat.“ – Franz Klotz

Mein Schottland, mein Leben

5 Kommentare »

  • Sean Connery ist einer der größten lebenden männlichen Schauspieler. Erst gestern Abend haben wir einen alten James Bond aus dem Jahr 1965 angeschaut und waren übereinstimmend der Meinung, dass sie schon etwas haben, diese alten Filme ohne die moderne Technik und die schnellen, für das Auge anstrengenden Filmschnitten.

    Seine Rolle in „Der Name der Rose“ wird mir für alle Zeiten unvergessen bleiben und für andere, filmversiertere Menschen gibt es sicherlich noch Dutzende anderer Titel mit Sean Connery, die sie da nennen könnten.

    Das hier vorliegende Buch zeigt einen ganz anderen Sean Connery. Es zeigt ihn als heimatverbundenen, geschichtsbewussten schottischen Bürger, der mit Hilfe von Murray Grigor einem vielleicht auch anderen Publikum als das seiner Filme ein Land nahe zu bringen versucht, das er liebt aus ganzer Seele, und mit dessen Geschichte und Kultur er regelrecht verwachsen ist.

    Das Buch liest sich, durch viele Bilder aufgelockert, wie eine Mischung aus Autobiographie und Geschichtsbuch. Dieser so noch nie gelesene Ansatz zeigt, wie verbunden Sean Connery mit dem Land und seiner Kultur ist, in dem er aufgewachsen ist, wo er lebt und wo er wohl auch sterben wird.

    Das Buch ist für Fans von Sean Connery interessant, aber auch für alle, die Schottland lieben, es schon bereist haben oder es noch tun wollen.

    Bewertung: 5 / 5

  • Lange hat Sean Connery es abgelehnt, eine Autobiographie oder Memoiren zu schreiben – nun sind sie doch erschienen: der Schauspieler hat in seinen Memoiren – der Originaltitel lautet: »Being A Scot« – den Bogen weit gespannt: entstanden ist eine Mischung aus Lebensgeschichte und Liebeserklärung an „sein“ Schottland. Die Biografie verwebt seine Lebensgeschichte mit einem Kultur- und Geschichts-Portrait seiner Heimat Schottland.

    Wer jedoch auf spektuläre Enthüllungen, Sexgeschichten und intime Einblicke in ein bewegtes Schauspielerleben hofft, wird enttäuscht: Connerys Memoiren lesen sich eher wie ein Kulturreiseführer durch Schottland. In der Autobiographie »Mein Schottland, mein Leben« geht es sowohl um den Filmschauspieler als auch um seine Heimat und die reiche Kultur und Geschichte Schottlands: der heimatverbundene Schauspieler versucht darin, sein Heimatland dem Leser nahe zu bringen, das er aus ganzer Seele liebt, und mit dessen Geschichte und Kultur er regelrecht verwachsen ist.

    In dem seinen Memoiren gewidmeten Teil des Buches blickt Sean Connery zurück auf sein Leben und erzählt in einer rückblickenden Betrachtung die wechselvolle Lebensgeschichte als Mann aus einfachen Verhältnissen, ohne Schulabschluß, Schauspieler und seine Zeit am Theater. Die Wahl zum Mister Universum machte ihn erstmals bekannt und verhalf den gut aussehenden und smarten Schotten zum Durchbruch im Filmgschäft.

    Als James Bond-Darsteller wurde er weltberühmt und seine sieben James-Bond Filme machten ihn schnell zum Super-Star, alle Konsequenzen inbegriffen. Von seiner ersten Frau ließ er sich scheiden. Seine zweite Frau bestärkte ihn darin, anspruchsvollere Rollen zu spielen. Dieser Entschluß ebenete ihn den Weg zu seiner zweiten Karriere als Charakterdarsteller. Als Charakterdarsteller feierte er große Erfolge in zahlreichen Kinofilmen. Anfang August 2006 hat er sich aus dem Filmgeschäft zurückgezogen – nur für besonders verlockende Angebote wolle er noch auf die Kinoleinwand zurückkehren.

    Der engagierte Schotte und Ehrenbürger von Edinburgh ist ein Förderer der nationalen Kulturstifung. Als glühender Patriot unterstützt Sean Connery die Unabhängigkeit Schottlands und die schottischen Nationalisten in ihrem Streben nach Unabhängigkeit von England.

    Natürlich ist dieses Buch in erster Linie eine Autobiographie eines weltbekannten Schauspielers, aber Connerys enge Verwobenheit mit der jüngeren Geschichte Schottlands macht dieses Buch zu einer abwechslungsreichen Reise durch Tradition, Geschichte und Politik seines Heimatlandes. Sean Connerys Lebensgeschichte – eingebettet in eine Liebeserklärung an „sein“ Schottland. Die Autobiiographie ist ein Buch für Fans von Sean Connery, die sich auch für sein Heimatland Schottland und dessen reichhaltige Kultur interessieren.

    In der Autobiographie »Mein Schottland, mein Leben« von Sean Connery geht es um die Kultur und Geschichte Schottlands: der heimatverbundene Schauspieler versucht darin, sein Heimatlland dem Leser nahe zu bringen, das er aus ganzer Seele liebt, und mit dessen Geschichte und Kultur er regelrecht verwachsen ist.

    Bewertung: 5 / 5

  • Cineast sagt:

    Lange hat er es abgelehnt, an eine Autobiographie oder Memoiren auch nur zu denken – jetzt erscheint Sean Connerys Lebensgeschichte in seinen eigenen Worten auf seine typische Art und Weise: eingebettet in eine Liebeserklärung an „sein“ Schottland.

    Natürlich ist dieses Buch in erster Linie eine Autobiographie eines weltbekannten Schauspielers, aber Connerys enge Verwobenheit mit der jüngeren Geschichte Schottlands macht dieses Buch zu einer abwechslungsreichen Reise durch Tradition, Geschichte und Politik seines Heimatlandes.

    Ein beeindruckendes Werk einer beeindruckenden Persönlichkeit, die zu Unrecht immer noch auf das Klischee eines James Bond reduziert wird. Sean Connery offenbart sich darin als intelligenter, weitblickender, zielstrebiger und dennoch stets traditions- und heimatverbundener Zeitgenosse.
    Bewertung: 5 / 5

  • Schottland ist mir selbst nicht fremd, die letzten Jahre über hatte ich wiederholt Land und Leute erleben dürfen – die zahlreichen Perspektiven, welche Connery hier eröffnet, lassen sicherlich sowohl das Herz des Wiederholungstäters, wie auch das Herz des Neulings höher schlagen. Connery räumt mit manchem Klischee auf, entzaubert Schottland dabei jedoch zu keinem Zeitpunkt, ganz im Gegenteil – er unternimmt den überaus spannenden Versuch, dem Leser zu erklären, was ihm persönlich durch den Kopf geht, wenn er den Namen seiner Heimat hört, oder vor Augen hat – SCHOTTLAND…

    Vorliegendes Buch ist keine „gewöhnliche“ Autobiographie, kein Reiseführer und auch kein Geschichtsbuch.

    Der Autor mag dem Leser zwar manchen Einblick in seinen Lebenslauf gewähren, er präsentiert sich / sein Leben unter Einbeziehung von Daten und Fotos von Zeit zu Zeit recht eindrucksvoll – wirkt bei den eingestreuten Momenten der Selbstdarstellung jedoch stets bescheiden – ein Mann, mit dem man gerne einmal einen Whisky trinken würde…

    Connery erweist sich hier als echter Patriot, seine schottische Heimat ist der tatsächliche Star des vorliegenden Buches – insbesondere seine Geburtsstadt Edinburgh und deren Umland liefern Connery zahlreiche Beispiele, welche dem Leser immer wieder verdeutlichen, warum Connery bei aller Liebe zu seiner Heimat auch an kritischen Tönen nicht vorbeikommt.

    Connery glorifiziert und mystifiziert Schottland hier nämlich nicht über Gebühr, ganz im Gegenteil in diesem Buch wird nicht auf die an anderer Stelle oftmals überstrapazierte Tränendrüse gedrückt – Connery legt an mancher Stelle ganz bewusst den Finger in die durchaus auch selbstverschuldeten Wunden seiner Heimat, berichtet offen und ehrlich über zahlreiche Momente der Geschichtsschreibung, während der sich die Schotten selbst manches Bein stellten und somit Ihren Unterdrückern und Besatzern leichtfertig in die Hände spielten…

    Bewertung: 5 / 5

  • Sean Connery, einer, auf den viele Männer neidisch waren oder sind, zeigt mit diesem Buch seine Seele. Und seine Seele ist in Schottland, sie ist schottisch und nimmt uns mit auf eine Reise durch die Geschichte dieses wunderbaren Landes.

    Es ist ein Geographiebuch, ein Geschichtsbuch, eine Biographie und eine Autobiographie. Connery lässt den Leser teilhaben an seinem bewegten Leben, aber auch an der Geschichte seiner selbst und seines über alles geliebten Landes.

    Dazu kommt, dass das Buch äußerst liebevoll gestaltet ist, viele Fotos runden das Bild ab, es liegt gut in der Hand … Ach, warum soll ich viel schreiben, es ist für mich die schönste und auch bewegendste Autobiographie und „Geschichtsstunde“ und auch Lebensbeichte, die ich je gelesen habe. Ich denke, nur ein Mann, der gelernt hat, in sich zu ruhen, bringt so etwas fertig.

    Danke, Sean Connery für dieses Buch. Ich werde gerne immer wieder einmal darin blättern und mir ganz sicher schon bald Schottland ansehen und versuchen, es mit deinen Augen zu sehen.
    Bewertung: 5 / 5